Kundenvideo · Transportbeispiel
24-Zoll-Kinderfahrrad mit Stützrädern auf dem Fahrradträger transportieren
Ein Fahrrad mit großen seitlichen Stützrädern wirkt zunächst viel zu breit für einen normalen Heck-Fahrradträger. Dieses Kundenvideo zeigt die praktische Lösung: Die beiden seitlichen Swinging-Wheels-Einheiten werden abgenommen, das 24-Zoll-Kinderfahrrad kommt auf den Fahrradträger und am Ziel werden die Stützräder wieder eingesetzt.
Video: Passt das 24-Zoll-Kinderfahrrad auf den Fahrradträger?
Ja – in diesem konkreten Kundenbeispiel funktioniert es. Entscheidend ist jedoch, dass die breiten seitlichen Radeinheiten für den Transport abgenommen werden können. Im Video ist der komplette Ablauf in weniger als zwei Minuten zu sehen.
Was im Video Schritt für Schritt passiert
Das Besondere an diesem Video ist, dass nicht nur das Ergebnis gezeigt wird. Man sieht den gesamten Ablauf direkt neben dem Auto und dem bereits teilweise beladenen Heckträger.
Seitliche Räder abnehmen
Zuerst werden die seitlichen Swinging-Wheels-Einheiten vom Fahrrad gelöst. Der fest montierte Grundträger beziehungsweise Haltebügel bleibt am Fahrrad.
Fahrrad wird deutlich schmaler
Ohne die beiden seitlichen Räder besitzt das Kinderfahrrad wieder annähernd die Breite eines normalen Fahrrades. Genau das schafft auf dem Fahrradträger den notwendigen Platz.
Fahrrad auf den Träger stellen
Das blaue 24-Zoll-Fahrrad wird anschließend zwischen beziehungsweise neben die bereits vorhandenen Fahrräder auf den Heckträger gestellt.
Platz am Fahrzeug prüfen
Im Video ist gut zu erkennen, wie eng mehrere Fahrräder nebeneinander stehen können. Lenker, Pedale, Reifen und der fest montierte Haltebügel müssen ausreichend Freiraum haben.
Am Ziel wieder abladen
In der zweiten Hälfte wird das Kinderfahrrad wieder vom Träger genommen. Die seitlichen Radeinheiten liegen währenddessen separat neben dem Fahrzeug.
Stützräder wieder einsetzen
Vor der nächsten Fahrt werden beide Swinging-Wheels-Einheiten wieder vollständig in ihre Aufnahmen eingesetzt und gesichert.
Der entscheidende Vorteil: Die Seitenteile sind abnehmbar
Mit vollständig montierten Swinging Wheels ist ein Fahrrad deutlich breiter als ein normales Zweirad. Für einen herkömmlichen Heckträger wäre das häufig unpraktisch. Genau deshalb können die beiden seitlichen Radeinheiten getrennt vom Fahrrad transportiert werden.
Grundsystem bleibt montiert
Der zentrale Haltebügel und seine Aufnahmen müssen für einen normalen Transport nicht jedes Mal vollständig vom Fahrrad demontiert werden.
Zwei komplette Seiteneinheiten
Rad, Federelement und Steckteil bilden jeweils eine linke beziehungsweise rechte Einheit. Diese Teile können separat verstaut werden.
Einstellung bleibt weitgehend erhalten
Da die feste Grundkonstruktion am Fahrrad verbleibt, muss beim Transport nicht jedes Mal das komplette Stützradsystem neu aufgebaut werden.
Vor dem Transport prüfen
- Tragfähigkeit: Das Gesamtgewicht aller Fahrräder muss innerhalb der zulässigen Nutzlast des Fahrradträgers liegen.
- Radschienen: Laufradgröße, Reifenbreite und Radstand des Kinderfahrrades müssen zum verwendeten Träger passen.
- Rahmenhalter: Der Haltearm muss einen geeigneten stabilen Bereich des Fahrrades sicher erreichen können.
- Abstand: Pedale, Lenker, Rahmen und der fest montierte Swinging-Wheels-Bügel dürfen andere Fahrräder oder das Fahrzeug nicht beschädigen.
- Seiteneinheiten: Beide abgenommenen Stützradsätze müssen separat gegen Verrutschen und Beschädigungen gesichert werden.
- Herstellerangaben: Maßgeblich bleiben immer Freigaben und Belastungsgrenzen des konkret verwendeten Fahrradträgers.
Mit oder ohne Seitenteile auf den Fahrradträger?
Das Video beantwortet diese Frage sehr anschaulich: Für den Transport ist die abgenommene Variante wesentlich kompakter.
Seitenteile abgenommen
Das Fahrrad ist deutlich schmaler und lässt sich ähnlich wie ein normales Fahrrad auf der Radschiene positionieren.
Der zentrale Haltebügel bleibt montiert. Die beiden schweren seitlichen Radeinheiten werden getrennt im Fahrzeug transportiert.
Seitenteile montiert
Mit beiden Swinging Wheels ist das Fahrrad wesentlich breiter. Dadurch kann es mit benachbarten Fahrrädern, Fahrzeugteilen oder den Haltearmen des Trägers kollidieren.
Genau diesen Platzbedarf vermeidet das im Video gezeigte Abnehmen der Seitenradsätze.
Die beiden Stützräder getrennt im Auto transportieren
Nach dem Abnehmen sollten die seitlichen Einheiten nicht einfach lose in den Kofferraum gelegt werden. Rad, Feder, Sicherung und Steckrohr können sich bei einer Vollbremsung bewegen und außerdem andere Gepäckstücke beschädigen.
Gegen Verrutschen sichern
Beide Einheiten am besten gemeinsam an einem festen Platz lagern und mit einem geeigneten Gurt beziehungsweise anderer Ladungssicherung gegen Bewegung sichern.
Federelemente schützen
Keine schweren Koffer oder andere Gegenstände auf Räder, Speichen, Federn oder Steckrohre legen.
Immer beide Seiten mitnehmen
Linke und rechte Einheit gemeinsam verstauen. So fehlt am Urlaubsort nicht plötzlich eine Seite für die Wiedermontage.
Vor der nächsten Fahrt beide Seiten vollständig montieren
Das Fahrrad darf nicht mit nur einer seitlichen Swinging-Wheels-Einheit benutzt werden. Beide Seiten müssen vollständig eingesetzt, festgeklemmt und mit den vorgesehenen Sicherungen versehen sein.
Nach dem Transport auf einer ebenen Fläche kontrollieren, ob beide Radeinheiten wieder korrekt sitzen und frei laufen. Anschließend zunächst eine kurze, langsame Probefahrt durchführen.
Die empfohlene Höchstgeschwindigkeit mit Swinging Wheels beträgt 15 km/h.
Warum der Transport für Familien besonders wichtig sein kann
Gerade bei einem Kinderfahrrad soll die zusätzliche Stabilität nicht bedeuten, dass gemeinsame Fahrradausflüge oder Urlaubsfahrten plötzlich unmöglich werden.
Eigenes Fahrrad mitnehmen
Das vertraute Fahrrad kann mit in den Urlaub oder zum Ausgangspunkt einer gemeinsamen Radtour genommen werden.
Kein breites Spezialrad verladen
Nach dem Abnehmen der seitlichen Radeinheiten bleibt für den Transport ein vergleichsweise kompaktes Zweirad mit fest montiertem Grundsystem.
Am Ziel schnell wieder fahrbereit
Die Seitenradsätze werden wieder eingesetzt und gesichert. Danach kann das vertraute Fahrrad vor Ort weiter genutzt werden.
Der Kundenbericht hinter diesem Video
Hinter dem Transportvideo steht eine Familie, die für ihren Sohn nach einer stabileren Lösung für ein größeres Kinderfahrrad suchte.
- Das zuvor genutzte kleine Kinderfahrrad war zu klein geworden.
- Am anschließend verwendeten 24-Zoll-Fahrrad erwiesen sich einfache klassische Stützräder für die Familie als keine geeignete dauerhafte Lösung.
- Ein großes Therapiedreirad kam unter anderem wegen des gewünschten Transports bei gemeinsamen Reisen nicht in Frage.
- Die Familie entschied sich nach vorheriger Abstimmung für Swinging Wheels.
- Für die zusätzliche Abstützung wurde am Fahrrad ein Gepäckträger ergänzt.
- Gerade die abnehmbaren Seitenradsätze ermöglichten anschließend den Transport auf dem Fahrradträger.
Weitere Informationen
Wenn Sie eine ähnliche Lösung planen, helfen Ihnen diese Seiten bei der Prüfung von Fahrrad, Stützrädern und Transport.
Kinder & Jugendliche
Größen, Befestigung, Fahrtraining und weitere echte Kinderfahrräder mit Swinging Wheels.
Zur Kinderseite →
Kundenfahrräder
Nach Hersteller, Modell oder Fahrradgröße suchen und bereits umgerüstete Fahrräder vergleichen.
24-Zoll-Beispiele ansehen →
Swinging Wheels
Produktvarianten, Radgrößen und weitere Informationen zu den gefederten abnehmbaren Stützrädern.
Swinging Wheels ansehen →
Sie möchten ein 24-Zoll-Kinderfahrrad mit Swinging Wheels transportieren?
Senden Sie uns vor der Bestellung Fotos des Fahrrades von beiden Seiten. Bei einem bereits vorhandenen Fahrradträger können Sie zusätzlich ein Foto des Trägers mitsenden. Wir können damit die erkennbare Montagesituation am Fahrrad einschätzen – die Freigabe und zulässige Belastung des Fahrradträgers richtet sich weiterhin nach dessen Hersteller.
Kundenbeispiel [20230717]. Fahrrad, Stützradsystem und Fahrradträger müssen jeweils individuell auf Eignung, Befestigung und zulässige Belastung geprüft werden.
