Kundenvideo · erste Fahrt nach der Montage
Erste Fahrt mit Swinging Wheels am Vitali 20-Zoll-E-Bike
Nach der Montage folgt der wichtigste Teil: in Ruhe ein neues Fahrgefühl lernen. Das Kundenvideo zeigt die erste Fahrt mit dem kompakten Vitali und beginnt mit einer einfachen, aber entscheidenden Regel: zuerst bremsen, dann aufsteigen und erst danach losfahren.
Video: erste Fahrt mit dem Vitali und Swinging Wheels
Die Kundin stellt sich als Lise vor und zeigt den grundlegenden Ablauf beim Aufsteigen und Losfahren.
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Die erste Regel: Bremsen – aufsteigen – losfahren
Das Fahrrad steht durch die seitlichen Räder selbstständiger, kann aber weiterhin vor- oder zurückrollen. Deshalb vor dem Aufsteigen mindestens eine Handbremse sicher ziehen.
Erst ruhig auf dem Sattel Platz nehmen, beide Hände an Lenker und Bremsen bringen und danach kontrolliert anfahren. Bei einem E-Bike die Motorunterstützung zunächst ausgeschaltet oder sehr niedrig lassen.
Vier Grundlagen für die allererste Fahrt
Ebene Fläche
Keine Querneigung, tiefen Löcher, hohen Kanten oder engen Durchfahrten. Der Untergrund soll trocken und übersichtlich sein.
Begleitperson
Eine zweite Person beobachtet die Seitenräder, hält bei Bedarf am Sattel und schützt vor unerwarteten Hindernissen.
Kleiner Gang
Leicht antreten, nur wenige Meter fahren und wieder anhalten. Geschwindigkeit ist am ersten Tag kein Lernziel.
Kurze Dauer
Fünf bis zehn konzentrierte Minuten reichen häufig aus. Rechtzeitig aufhören, bevor Kraft und Aufmerksamkeit nachlassen.
Teil 1 der Vitali-Serie
Zuerst die Montage vollständig kontrollieren
Das zugehörige Montagevideo zeigt den U-förmigen Hauptbügel, die obere Stabilisierung, die Achsbefestigung sowie die abnehmbaren Radeinheiten. Vor der ersten Fahrt müssen alle Schrauben, Schnellverschlüsse, Sicherungsketten und Freigängigkeiten geprüft sein.
Fahrschule aus dem Dreirad-Shop
In zehn Schritten vom Aufsteigen zur sicheren kleinen Runde
Mit Swinging Wheels wird das Fahrrad anders gelenkt als ein gewöhnliches Zweirad. Die seitlichen Räder begrenzen die Schräglage, sodass Kurven stärker über den Lenker gefahren werden. Planen Sie mehrere kurze Übungstage ein.
Ruhige Übungsfläche auswählen
Breit, eben, trocken und ohne Straßenverkehr. Genügend Abstand zu Mauern, Autos und Bordsteinen halten.
Seitenräder zunächst tief einstellen
Früher Bodenkontakt vermittelt mehr Stabilität und erleichtert Aufsteigen, Anfahren und Anhalten.
Mit gezogener Bremse aufsteigen
Wie im Video gezeigt: Fahrrad sichern, ruhig Platz nehmen und erst danach die Fahrt beginnen.
Motorunterstützung zunächst ausschalten
Unerwartete Beschleunigung erschwert die ersten Lenk- und Bremsübungen.
Nur geradeaus anfahren
Im kleinen Gang wenige Meter fahren, wieder bremsen und denselben Ablauf mehrfach wiederholen.
Anhalten getrennt üben
Gleichmäßig bremsen, vollständig zum Stillstand kommen und erst dann die Füße sicher absetzen.
Große Kurven aktiv lenken
Vor der Kurve langsamer werden, weit ausholen und das Vorderrad bewusst in die gewünschte Richtung führen.
Lenker nach der Kurve lockern
Nicht verkrampfen oder stark aufstützen. Nach dem Bogen den Lenker ruhig wieder gerade führen.
Mehrere kurze Einheiten
Lieber täglich wenige Minuten wiederholen als am ersten Tag eine lange Strecke erzwingen.
Schwierigkeit langsam steigern
Erst später enge Kurven, leichte Unebenheiten, geringe Steigungen und bekannte Alltagswege hinzunehmen.
Vor dem Aufsteigen kontrollieren
- Beide Seitenräder stehen auf ebener Fläche gleich hoch.
- Die kleinen Räder sind ausreichend aufgepumpt und senkrecht ausgerichtet.
- Schnellverschlüsse sind vollständig geschlossen.
- Beide Sicherungsketten sind eingehängt.
- Hauptbügel und obere Abstützung sitzen fest.
- Reifen, Schutzblech, Bremse, Schaltung und Kabel sind frei beweglich.
- Die Bremshebel sind ohne Umgreifen erreichbar.
- Motorunterstützung steht zunächst auf null oder der niedrigsten Stufe.
Beispiel für die ersten Übungstage
Aufsteigen und geradeaus fahren
Mehrfach mit gezogener Bremse aufsteigen, wenige Meter fahren und ruhig anhalten. Noch keine engen Kurven.
Große Bögen
Weite Links- und Rechtskurven auf freier Fläche. Vor jedem Bogen Geschwindigkeit reduzieren.
Anhalten und neu anfahren
Kleine Runde mit mehreren festgelegten Stopps. Sitzposition, Bremse und ersten Pedaltritt verbinden.
Niedrige Motorstufe testen
Nur bei sicherer Lenk- und Bremskontrolle. Kurze Beschleunigung und sofortiges Bremsen üben.
Bekannte Wege
Breite, ruhige und vertraute Strecken wählen. Schwierige Engstellen weiterhin umfahren.
Unebenheiten vorsichtig erproben
Erst bei sicherem Grundgefühl. Kanten möglichst rechtwinklig und mit sehr niedriger Geschwindigkeit überfahren.
Warum sich Kurven anders anfühlen
- Ein gewöhnliches Fahrrad wird in Kurven stark durch Schräglage gesteuert.
- Die Swinging Wheels begrenzen diese Schräglage.
- Das Fahrrad möchte stärker geradeaus laufen.
- Die Fahrtrichtung muss daher aktiver über den Lenker eingeleitet werden.
- Aufrecht sitzen und vor der Kurve langsamer werden.
- Genügend Abstand zur Innenseite der Kurve halten.
Höhe der Swinging Wheels an die Lernphase anpassen
Zum Einstieg tief
Früher Bodenkontakt bietet mehr seitliche Unterstützung und reduziert das Kippgefühl beim Anfahren und Anhalten.
Links und rechts gleich
Beide Seiten auf ebenem Boden vergleichen. Unterschiedliche Höhe kann das Fahrrad ungewollt in eine Richtung beeinflussen.
Später vorsichtig höher
Erst wenn Bremsen und Kurven sicher gelingen. Nach jeder Veränderung erneut auf freier Fläche üben.
Der nächste Lernschritt ist sinnvoll, wenn …
- Aufsteigen zuverlässig gelingt Das Fahrrad wird mit der Bremse gesichert und die Sitzposition ohne Hektik erreicht.
- Geradeausfahrt ruhig bleibt Keine starken Lenkkorrekturen und kein unbeabsichtigtes Abdriften.
- Bremsen jederzeit möglich ist Die fahrende Person kann kontrolliert und gleichmäßig zum Stillstand kommen.
- Große Kurven in beide Richtungen gelingen Links- und Rechtskurven werden bewusst eingeleitet und beendet.
- Die zusätzliche Breite eingeschätzt wird Seitenräder werden an Mauern, Pfosten und Bordsteinen automatisch mitgedacht.
- Nach der Fahrt noch Konzentration vorhanden ist Nicht erst bei Erschöpfung aufhören, sondern die Übung mit einem guten Gefühl beenden.
Die zusätzliche Breite beim Vitali mitdenken
Engstellen
Türen, Poller, Gartentore und schmale Wege vorab prüfen. Die Seitenräder können breiter als der Lenker stehen.
Bordsteine
Nicht schräg an einer hohen Kante entlangfahren. Möglichst rechtwinklig und sehr langsam über abgesenkte Stellen fahren.
Schieben
Etwas weiter seitlich gehen, damit Fersen und Beine nicht an Hinterrad oder Stützradeinheit stoßen.
Das System am Vitali
Die Produktbilder zeigen die abnehmbare Federeinheit und einen beispielhaften vollständigen Lieferumfang.
Vor jeder Übung kurz prüfen
- Tagesform: ausreichend wach, kräftig und konzentriert?
- Begleitung: zweite Person ist anwesend.
- Fläche: eben, trocken und frei von Hindernissen.
- Bremsen: funktionsfähig und sicher erreichbar.
- Seitenräder: gleich hoch und korrekt aufgepumpt.
- Schnellverschlüsse: vollständig geschlossen.
- Sicherungsketten: auf beiden Seiten eingehängt.
- Motor: zunächst ausgeschaltet oder auf niedrigster Stufe.
Die erste Fahrt ist keine Geschwindigkeitsprüfung
Die empfohlene Höchstgeschwindigkeit beträgt 15 km/h. Während der Fahrschule wesentlich langsamer fahren. Vor Kurven bremsen und erst beschleunigen, wenn Geradeausfahrt und Anhalten zuverlässig funktionieren.
Helm tragen, anfangs nicht allein fahren und schrägen oder unebenen Untergrund zunächst vermeiden.
Montage und Fahrschule am eigenen 20-Zoll-Fahrrad erproben
Das 60-Tage-Testangebot gibt Zeit für die Montage und mehrere kurze Übungstage. Vor der Bestellung können Fotos von Hinterradachse, Nabe, Gepäckträger und Reifenbeschriftung zur ersten Einschätzung eingesendet werden.
Kundenvideo am Vitali mit 20-Zoll-Laufrädern. Lerndauer, passende Einstellung und sichere Nutzbarkeit müssen individuell beurteilt werden.
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