Echte Kundenerfahrung · Fahrradfahren nach Knie-OP
Kurbelverkürzer nach Knie-OP mit Vollprothese – wieder Fahrrad fahren
Nach dem Einsetzen einer Knievollprothese war die Beugung zunächst noch eingeschränkt. Ein begeisterter Radfahrer berichtet, wie ihm ein kleinerer Kurbelkreis den Wiedereinstieg am eigenen Alltagsfahrrad ermöglichte.
„Einfach genial – genial einfach“
Der folgende Text ist der persönliche Erfahrungsbericht unseres Kunden. Rechtschreibung und Formulierungen wurden behutsam lesbarer gemacht, ohne die Aussage zu verändern.
Nach meiner Knie-OP mit Vollprothese hatte ich – wie zu erwarten war – Probleme mit der Beugung des Knies. Radfahren war damit leider nicht möglich, was als leidenschaftlicher Radfahrer natürlich im doppelten Sinne schmerzhaft war.
Bei den Ergometern in der Reha wird durch das Verkürzen der Tretkurbel die Beugung reduziert und das Training auf dem Ergometer ermöglicht.
Zurück aus der Reha habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, bei meinem Alltagsfahrrad einen vergleichbaren Effekt zu erzielen: durch die Verkürzung der Kurbel das Radfahren wieder und möglichst schmerzfrei zu ermöglichen.
Bei der Recherche bin ich auf dreirad-shop.de gestoßen. Die Kurbelverkürzung ist dort hinsichtlich Funktionsweise, Lieferumfang und Montage ausführlich beschrieben. Die Bestellung lief einfach, ebenso die Kommunikation. Die Lieferung erfolgte prompt.
Nach dem Auspacken der Teile fiel sofort deren saubere Verarbeitung auf. Alles war da und hat gepasst. Die Montage war – auch dank der guten Beschreibung – ein Kinderspiel.
Natürlich muss man selbst die Pedalposition ermitteln, mit der man sicher und schmerzfrei fahren kann. Mit der im Laufe der Zeit verbesserten Kniebeugung habe ich außerdem die Möglichkeit, die Verkürzung individuell an meine aktuellen Bedürfnisse anzupassen.
Fazit: Dank der Kurbelverkürzung war es mir möglich, relativ zeitnah nach der Knie-OP wieder schmerzfrei Rad zu fahren.
Ich werde die Kurbelverkürzung jederzeit gerne weiterempfehlen!
Kunde [20260794]
Kurbelverkürzer am Kundenfahrrad
Die drei eingesandten Fotos zeigen die Montage und beide wählbaren Gewindepositionen des Kurbelverkürzers.
Warum ein kleinerer Kurbelkreis helfen kann
Die persönliche Erfahrung des Kunden lässt sich technisch in drei Schritten erklären.
Pedal nach innen versetzen
Der Kurbelverkürzer versetzt das Pedal wahlweise um 23 oder 46 mm in Richtung der Kurbelachse.
Kleineren Kreis treten
Das Pedal beschreibt dadurch einen kleineren Kreis. Besonders am obersten Pedalpunkt kann weniger Kniebeugung erforderlich sein.
Später neu anpassen
Verbessert sich die Beweglichkeit, kann das Pedal zwischen den beiden Verkürzungsstufen umgesetzt oder der Verkürzer wieder entfernt werden.
Vor der Bestellung richtig auswählen
- Seite in Fahrtrichtung: links, rechts oder ein Paar für beide Seiten auswählen.
- Kurbelarmbreite messen: ungefähr 7 cm vom äußeren Ende des Kurbelarms entfernt messen.
- Bis etwa 16 mm: Der Verkürzer kann in der Regel ohne zusätzlichen Adapter montiert werden.
- Über 16 bis etwa 36 mm: Für breite Kurbelarme wird die Ausführung mit Adapter benötigt.
- Gewinde prüfen: Verwendet wird das übliche Pedalgewinde 9/16″ × 20 TPI.
Montage und Kontrolle
Auf der rechten Fahrradseite befinden sich Rechtsgewinde, auf der linken Seite Linksgewinde. Schrauben niemals mit Gewalt eindrehen. Vor der ersten Fahrt und anschließend regelmäßig den festen Sitz von Verkürzer, Befestigungsschraube und Pedal prüfen.
Die passende Pedalposition finden
Beginnen Sie vorsichtig mit der Position, die ausreichend Bewegungsfreiheit bietet. Sitzhöhe, ursprüngliche Kurbellänge, Körpergröße und persönliche Beweglichkeit beeinflussen das tatsächliche Fahrgefühl.
Weniger Kniebeugung beim Fahrradfahren testen
Auf der Produktseite finden Sie beide Verkürzungsstufen, die Varianten für links und rechts, die Adapterausführung für breite Kurbelarme sowie ein ausführliches Montagevideo.
Kundenerfahrungen sind persönliche Einzelberichte. Sie ersetzen weder eine medizinische Beratung noch die individuelle Prüfung der Montage- und Fahrsituation.