Swinging Wheels im Wald und auf verschiedenen Untergründen – Fahrpraxis und Montageanleitung

Kundenvideo · Wald, Naturwege und Montage

Swinging Wheels im Wald und auf verschiedenen Untergründen – Fahrpraxis und Montageanleitung

Ein Jugendlicher zeigt im Kundenvideo, wie sich Swinging Wheels auf unterschiedlichen Untergründen verhalten. Zusätzlich wird die Montage des Systems erklärt. Diese Seite verbindet das Video mit konkreten Hinweisen für Asphalt, Schotter, Waldwege, Gras, Querneigung und Hindernisse.

Fahrpraxis Unterschiedliche befestigte und natürliche Untergründe
Zusatznutzen Montageanleitung und Erklärung der abnehmbaren Radeinheiten
Kundenbeispiel Kundennummer 20221423
Vorschaubild zum Kundenvideo Swinging Wheels auf verschiedenen Untergründen und im Wald
Fahrpraxis und Montage werden in einem ausführlichen Kundenvideo verbunden.

Video: Fahren auf verschiedenen Untergründen und Montage

Das Video zeigt einen Jugendlichen beim Fahren und erläutert zusätzlich den grundlegenden Aufbau der Swinging Wheels.

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Was sich außerhalb glatter Straßen verändert

  • Unebenheiten treffen nicht nur das Fahrrad, sondern auch die beiden seitlichen Räder.
  • Ein Außenrad kann auf einer Erhöhung stehen, während das andere in einer Vertiefung läuft.
  • Das Fahrrad richtet sich dadurch anders auf und reagiert spürbar am Lenker.
  • Weicher Boden erhöht den Rollwiderstand der kleinen Seitenräder.
  • Wurzeln, Steine und Rinnen können ein Außenrad abrupt anheben oder abbremsen.
  • Je schmaler der Weg, desto wichtiger wird die zusätzliche Gesamtbreite.

Untergründe richtig einschätzen

Die Einordnung bezieht sich auf einen vorsichtigen Lernaufbau und nicht auf eine allgemeine Freigabe für jeden Weg.

Zum Einstieg

Glatter Asphalt

Ebene Parkplätze, breite Hof- oder Radwegflächen eignen sich am besten für Anfahren, Bremsen und große Kurven.

Nach Grundübungen

Fester Fein-Kies

Ein gleichmäßig verdichteter Weg ist meist gut berechenbar. Langsam beginnen und auf kleine seitliche Spurrinnen achten.

Mit Vorsicht

Fester Waldweg

Nur ausreichend breit, übersichtlich und ohne ausgeprägte Wurzeln oder tiefe Fahrspuren befahren.

Mit Vorsicht

Kurzes, trockenes Gras

Der Rollwiderstand steigt. Verdeckte Löcher oder Kanten sind schwerer erkennbar und müssen vorher kontrolliert werden.

Möglichst vermeiden

Loser Schotter und tiefer Sand

Vorder- und Seitenräder können einsinken oder seitlich versetzen. Bremsweg und Lenkung werden unberechenbarer.

Nicht für erste Fahrten

Wurzeln, Stufen und tiefe Rinnen

Hohe Einzelhindernisse können ein Stützrad abrupt anheben. Schwierige Abschnitte besser absteigen und schieben.

Im Wald besonders beachten

  • Nur breite und gut einsehbare Wege auswählen.
  • Vor Wurzeln, Steinen und ausgewaschenen Rinnen deutlich abbremsen.
  • Weichen Randbereich meiden, weil ein Seitenrad dort einsinken kann.
  • Entgegenkommenden Personen rechtzeitig Platz geben und gegebenenfalls anhalten.
  • Hängende Äste und seitliche Begrenzungen wegen der zusätzlichen Breite beachten.
  • Nasse Blätter, Schlamm und feuchtes Holz als besonders rutschig behandeln.
  • Bei Zweifel absteigen und die Passage langsam schieben.

Warum kleine Unebenheiten deutlich spürbar werden können

1

Kleine Seitenräder

Ein kleines Rad rollt über dieselbe Kante steiler als ein großes Fahrradlaufrad. Deshalb sind Wurzeln und Steine stärker spürbar.

2

Breitere Spur

Vier Räder laufen nicht in einer Linie. Ein Hindernis kann das Außenrad treffen, obwohl das Fahrrad selbst daran vorbeifährt.

3

Federwirkung

Die silberfarbenen Elemente geben nach und dämpfen einen Teil der Bewegung, ersetzen aber keine Gelände- oder Rahmenfederung.

4

Lenkreaktion

Wird eine Seite stärker angehoben oder abgebremst, muss die Fahrtrichtung ruhig und bewusst über den Lenker korrigiert werden.

Montageanleitung in acht Schritten

  1. Radgröße und Hinterradnabe bestimmen Reifenbeschriftung, Schaltung und beide Seiten der Hinterradachse fotografieren.
  2. Lieferumfang vollständig sortieren Hauptbügel, obere Streben, Achsteile, Radeinheiten, Schnellverschlüsse und Sicherungsketten zuordnen.
  3. Fahrrad sicher aufstellen Gegen Umkippen und Wegrollen sichern; bei einem E-Bike Antrieb ausschalten und gegebenenfalls Akku entnehmen.
  4. Hauptbefestigung an der Hinterradachse montieren Passende Achsverlängerungen oder einen geeigneten längeren Schnellspanner verwenden.
  5. Zentralen Bügel mittig ausrichten Ausreichend Abstand zu Reifen, Schutzblech, Speichen, Bremse, Schaltung und Kabeln sicherstellen.
  6. Obere Abstützung befestigen Nur stabile Punkte an Gepäckträger oder Rahmen verwenden und den Bügel gegen Verdrehen sichern.
  7. Beide Radeinheiten einsetzen Vollständig einschieben, Schnellverschlüsse schließen und Sicherungsketten links und rechts einhängen.
  8. Auf ebener Fläche einstellen und kontrollieren Höhe, senkrechte Stellung, Luftdruck und sämtliche Verschraubungen vor der ersten Fahrt prüfen.

Welche Größe wird bestellt?

Die Reifenbeschriftung am konkreten Fahrrad ist entscheidend.

20″

20 Zoll

Für echte 20-Zoll-Kompakt-, Klapp- und Komfortfahrräder wird die Ausführung für 20 Zoll gewählt.

24/26″

24 und 26 Zoll

Beide Radgrößen verwenden technisch dieselbe Bügelkonstruktion. Bestellt wird die am Fahrrad angegebene Größe.

28″

27,5, 28 und 29 Zoll

Bei 27,5 Zoll wird 28 Zoll gewählt. Bei 29 Zoll kann die 28-Zoll-Ausführung eng werden und muss praktisch geprüft werden.

Fahrschule aus dem Dreirad-Shop

Vom glatten Übungsplatz zum Waldweg

Unterschiedliche Untergründe gehören nicht an den Anfang. Zuerst müssen Aufsteigen, Geradeausfahrt, Bremsen und große Kurven auf glattem Boden sicher funktionieren. Danach wird der Untergrund stufenweise anspruchsvoller.

1

Ebene Asphaltfläche

Mit tief eingestellten Seitenrädern im Stand sitzen, geradeaus fahren und sicher bremsen.

2

Große Kurven

Vor dem Bogen langsam werden und die Richtung bewusst mit dem Lenker einleiten.

3

Mehrfach anhalten

An festgelegten Punkten bremsen, sitzen bleiben oder sicher absteigen und erneut anfahren.

4

Verdichteter Kiesweg

Nur kurze gerade Strecke, niedrige Geschwindigkeit und ausreichenden Seitenabstand wählen.

5

Kleine Unebenheiten

Flache Übergänge möglichst rechtwinklig und ohne hektische Lenkbewegung überfahren.

6

Breiter Naturweg

Nur trocken, übersichtlich und ohne tiefe Spuren. Begleitperson bleibt in unmittelbarer Nähe.

7

Leichte Querneigung

Sehr langsam testen und sofort abbrechen, wenn die einseitige Belastung nicht sicher ausgeglichen wird.

8

Waldweg auswählen

Breit, fest, trocken und frei von hohen Wurzeln, Stufen oder tiefem Schlamm.

9

Schwierige Stellen schieben

Absteigen ist eine Sicherheitsentscheidung und kein Scheitern der Übung.

10

Strecke regelmäßig neu prüfen

Regen, Forstarbeiten und ausgewaschene Spuren können einen bekannten Weg deutlich verändern.

So wird der Schwierigkeitsgrad sinnvoll gesteigert

  1. Geradeausfahrt auf Asphalt Ohne starke Lenkkorrekturen und jederzeit bremsbereit.
  2. Kurven in beide Richtungen Weite Bögen gelingen langsam und kontrolliert.
  3. Fester Kies ohne Spurrinnen Nur kurze Strecke und mit Begleitung.
  4. Einzelne flache Unebenheiten Langsam und möglichst rechtwinklig überfahren.
  5. Breiter, trockener Waldweg Keine hohen Wurzeln, tiefen Löcher oder starke Querneigung.
  6. Selbstständige bekannte Strecke Erst wenn Lenkung, Bremsen, Untergrund und zusätzliche Breite zuverlässig eingeschätzt werden.

Das abnehmbare System im Überblick

Die Produktbilder zeigen eine seitliche Federeinheit und einen beispielhaften vollständigen Lieferumfang.

Swinging Wheels Radeinheit mit Feder Schnellverschluss und Sicherungskette
Seitliche Radeinheit mit silberfarbenem Federelement, Schnellverschluss und Sicherungskette.
Vollständiges Swinging Wheels Set mit Hauptbügel Streben Rädern und Montagematerial
Beispiel eines vollständigen Sets. Bügelgröße und Achsteile müssen zum konkreten Fahrrad passen.

Vor jeder Fahrt auf Naturwegen prüfen

  • Wetter: Weg trocken und ausreichend griffig?
  • Strecke: keine neuen Rinnen, Äste, Wurzeln oder Forstarbeiten?
  • Reifen: Fahrrad- und Seitenräder korrekt aufgepumpt?
  • Schnellverschlüsse: vollständig geschlossen?
  • Sicherungsketten: links und rechts eingehängt?
  • Höhe: beide Radeinheiten gleich eingestellt?
  • Bremsen: sichere Wirkung auf losem oder feuchtem Untergrund?
  • Begleitung: bei neuen Strecken eine zweite Person dabei?

Auf Naturwegen deutlich langsamer als 15 km/h

Die empfohlene Höchstgeschwindigkeit beträgt 15 km/h. Auf Schotter, Waldwegen, Gras, Querneigungen und vor Hindernissen wesentlich langsamer fahren.

Wurzeln, hohe Kanten und tiefe Rinnen nicht mit Schwung überfahren. Bei Unsicherheit anhalten, absteigen und schieben.

Swinging Wheels am eigenen Fahrrad montieren und in Ruhe testen

Das 60-Tage-Testangebot gibt Zeit für Montage, Fahrschule und mehrere kurze Fahrten auf zunehmend anspruchsvolleren Untergründen. Vor der Bestellung können Fotos von Reifenbeschriftung, Hinterradachse und Gepäckträger eingesendet werden.

Kundenvideo [20221423]. Die Eignung eines Untergrunds hängt vom Fahrrad, der Einstellung, dem Wegzustand und der fahrenden Person ab.



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