Kundenerfahrungen mit Stützrädern – Seite 3
Auf dieser Seite geht es um Anhängerbetrieb, den Wiedereinstieg nach einem Sturz, individuelle Befestigungen, ausführliche Montage am Flyer, Fahrtraining auf Parkplätzen sowie den Transport mit Wohnwagen.
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- Fahrrad mit Hundeanhänger
- Pegasus Solero E8R nach einem Sturz
- Befestigung mit Edelstahlröhrchen
- Fortgeschrittene Kurvenfahrt
- Fahrkünste eines Vaters
- Kundenbericht Flyer 26 Zoll
- Montageanleitung Flyer 26 Zoll
- KTM-Elektrofahrrad und 400 Kilometer Praxis
- Umbau mit Satteltaschen und Testfahrt
- Fahren ohne und mit Anhänger
- Transport mit dem Wohnwagen
[Kunde*] Stützräder am Fahrrad mit Hundeanhänger
Die Kundin beschreibt Swinging Wheels als große Bereicherung. Ihr Mann war überzeugt, dass sie mit Stützrädern wieder ein normales E-Bike fahren könne. Zuvor nutzte sie ein großes Dreirad ohne Motor und ein klappbares Di-Blasi-E-Bike, das ihr zu langsam und zu beschwerlich war.
Gleichzeitig macht der Bericht deutlich, dass auch das Fahren mit Stützrädern gelernt werden muss. Unebene Straßen und schlechte Radwege erfordern eine bewusste Linienwahl, langsames Fahren und vorausschauendes Lenken. Der Hundeanhänger wurde kundenspezifisch zusammen mit dem Stützradsystem genutzt.
[Kunde*] Pegasus Solero E8R – zurück aufs Fahrrad nach einem Sturz
Mit Unterstützung des Dreirad-Shops konnten die Stützräder am Pegasus Solero E8R montiert werden. Erste Übungen fanden bewusst auf Schulhöfen und Parkplätzen statt. Nach dem ersten Versuch in der Wohnsiedlung war der Kundin klar, dass noch weiteres Training notwendig war, bevor sie sich wieder in den Straßenverkehr wagte.
Ohne die Stützräder wäre sie nach ihrem Sturz mit dem Pedelec nach eigener Aussage wahrscheinlich nicht wieder auf das Fahrrad gestiegen. Die ersten erfolgreichen Übungen weckten die Vorfreude auf spätere Fahrradtouren.
[Kunde*] Befestigung mit Edelstahlröhrchen
Der Kunde dokumentiert eine selbst entwickelte Befestigungslösung mit Edelstahlröhrchen von zehn Millimetern Durchmesser. Aus seiner Sicht war dies die beste Lösung für sein konkretes Fahrrad. Die Bilder zeigen die Röhrchen, Haltepunkte und roten Sporträder im Detail.






[Kunde*] Fortgeschrittene Fahrweise und Kurvenlage
Das Video zeigt eine bereits fortgeschrittene Fahrweise. Die Federeinheiten erlauben eine begrenzte seitliche Bewegung, dennoch muss die Kurve aktiv über den Lenker eingeleitet werden.
[Kunde*] Video von den Fahrkünsten meines Vaters
Ein Angehöriger zeigt die Fahrpraxis seines Vaters mit den abnehmbaren Stützrädern.
[Kunde*] Stützräder am Flyer 26 Zoll
Ein 74-jähriger Kunde montierte den universellen Bausatz weitgehend selbst. Etwas aufwendig war der Pletscher-Gepäckträger, der zunächst ausgebaut werden musste, damit die Radhalterungen befestigt werden konnten.
Die Befestigungsschienen zu den Schraublöchern des Rahmenschlosses waren bei diesem Fahrrad zu kurz. Dadurch stand der große Montagebügel nicht vollständig senkrecht, sondern leicht schräg. Nach erfolgreichem Einbau wollte der Kunde mit der „Fahrschule“ beginnen.
[Kunde*] Montageanleitung für Swinging Wheels am Flyer 26 Zoll
Der folgende Bericht dokumentiert Werkzeug, Arbeitsschritte und Höheneinstellung bei einer Kundenmontage. Es handelt sich um einen universellen Montagesatz, der an das jeweilige Fahrrad angepasst werden muss.
Benötigtes Werkzeug laut Kundenbericht
- Ratschensatz von 10 bis 21 Millimeter
- Maulschlüssel von 13 bis 19 Millimeter
- Inbusschlüsselsatz
- mittelfeste Schraubensicherung
- gegebenenfalls Bohrer und Akkuschrauber
Montageablauf
- Montagebügel oberhalb des hinteren Schutzblechs einführen; gegebenenfalls den Gepäckträger abnehmen.
- Störende vorhandene Befestigungen lösen.
- Radmuttern auf beiden Seiten lösen.
- Achsverlängerungen montieren und den Hauptbügel befestigen.
- Gepäckträger und zuvor gelöste Befestigungen wieder montieren.
- Verdrehsicherungen über geeignete vorhandene Schraubpunkte befestigen.
- Stützräder aufpumpen und die Federeinheiten vormontieren.
- Federeinheiten über Schnellspanner oder feste Verschraubung anhand der Markierungen befestigen.
[Kunde*] Swinging Wheels am KTM-Elektrofahrrad
Der 73-jährige Kunde berichtet von einer spinocerebellären Ataxie und einer beginnenden Multisystematrophie. Gleichgewichtsverlust, Schwindel und Gangstörungen hatten das Fahrradfahren zunächst unmöglich gemacht.
Nach eigener Recherche entschied er sich gegen ein serienmäßiges Dreirad und für Swinging Wheels. Fahrradwerkstätten lehnten die Montage ab, daher führte er den Einbau mithilfe von Bildern, Videos und Montageanleitung selbst durch. Nach seiner Erfahrung muss besonders darauf geachtet werden, dass der Haltebügel korrekt zum Hinterrad ausgerichtet wird.
Während des 60-Tage-Testzeitraums fuhr er in Etappen von zehn bis dreißig Kilometern insgesamt ungefähr 400 Kilometer. Anfangs war das Fahrverhalten schwierig. Spurrillen, schräge Straßen und Asphaltkanten zogen das Fahrrad seitlich. Mit Übung lernte er, dies durch Gegenlenken und bewusste Gewichtsverlagerung auszugleichen. In wenigen Extremsituationen blieb nur Anhalten und Schieben.
Nach dieser Eingewöhnungsphase behielt er das System und sprach eine klare Empfehlung aus.
[Kunde*] Fertiger Umbau mit Satteltaschen und erste Testfahrt
Das Video zeigt den fertigen Aufbau mit Achsverlängerung, Sicherungskette, Hauptbügel und einer individuell angefertigten Verdrehsicherung. Der Gepäckträger musste für das Einfädeln des Bügels zunächst abgebaut werden. Die Satteltaschen konnten danach weiterhin genutzt werden und wurden durch die Konstruktion zusätzlich seitlich stabilisiert.
Die Federeinheiten wurden so eingestellt, dass das Fahrrad im Stand noch etwas nach rechts und links bewegt werden konnte, ohne umzukippen. Bei der ersten Testfahrt war vor allem das Kurvenfahren ungewohnt.
Die wichtigsten Aussagen aus dem Video
- Der Hauptbügel muss zuverlässig gegen Vor- und Zurückkippen gesichert werden.
- Satteltaschen und Schnellverschlüsse können bei geeigneter Montage weiterverwendet werden.
- Ein kleiner seitlicher Bewegungsbereich vermittelt ein natürlicheres Fahrgefühl.
- Geradeausfahren gelingt meist schneller als enge Kurven.
- Kurven werden bewusst mit dem Lenker und weniger über Gewichtsverlagerung gefahren.
- Die Gewöhnungsphase sollte langsam auf einer großen, freien Fläche stattfinden.
[Kunde*] Swinging Wheels ohne und mit Anhänger fahren
Der Fahrbericht zeigt ein E-Bike auf einem relativ ebenen Parkplatz – zunächst ohne, später mit Anhänger. Kurven werden langsam gefahren, weil die begrenzte Schräglage durch ein anderes Lenkverhalten ausgeglichen werden muss. Dadurch vergrößert sich der Wendekreis.
Bei kurzen Stopps kann die Fahrerin auf dem Sattel bleiben. Eine enge Wende demonstriert, dass die Stützräder bei dieser konkreten Kombination nicht mit dem Anhänger kollidieren. Vor dem regulären Einsatz wurden Strecken bei wenig Verkehr geübt, um Breite, Kurven und Fahrbahnbeschaffenheit besser einschätzen zu können.
Die Montage erfolgte nach Anleitung und YouTube-Videos. Der Gepäckträger musste abgebaut und danach wieder montiert werden. Statt der mitgelieferten Befestigungsschienen wurde aufgrund der Gepäckträgerform ein kundenspezifisches Montagelochband verwendet.
[Kunde*] Swinging Wheels und Transport mit dem Wohnwagen
Das Video zeigt den Transport eines Fahrrads mit Swinging Wheels im Zusammenhang mit einem Wohnwagen. Die seitlichen Federeinheiten lassen sich über die Schnellverschlüsse abnehmen, während der zentrale Haltebügel am Fahrrad verbleibt.
Was diese Kundenerfahrungen zeigen
Schulhöfe, Parkplätze und ruhige Wege eignen sich besser für die erste Gewöhnung als öffentliche Straßen.
Die vertraute Gewichtsverlagerung funktioniert nur eingeschränkt. Der Lenker übernimmt deutlich mehr Arbeit.
Mehrere Berichte nennen Demontage, Wiederanbau oder individuelle Verdrehsicherungen.
Freigängigkeit, Kupplung, Trägerbreite und sichere Befestigung müssen am jeweiligen Aufbau geprüft werden.
Transparenz zu den Kundenbeiträgen
Alle mit einem Stern gekennzeichneten Berichte und Videos wurden nach Angaben des Shops von Kunden selbst erstellt und inhaltlich nicht verändert. Für den Aufwand wurde ein Honorar gezahlt.
Die Beiträge sind persönliche Erfahrungen. Sie stellen keine Garantie für identische Montagezeiten, Passform, Kosten oder Fahrergebnisse dar.














